Dupuytren

Beim Morbus Dupuytren kommt es zu einer Narbenbildung der Handaponeurose. Diese Struktur zieht sich zu einem Narbengewebe zusammen und verkuerzt sich dabei. Die Finger werden zwangslaeufig gebeugt und koennen nicht mehr vollstaendig gestreckt werden. In einem weit fortgeschrittenen Stadium koennen sogar Glaeser nicht mehr in die Hand genommen werden.

Die Therapie zielt darauf ab, die Verkuerzung der Handaponeurose so lange als moeglich hinauszuziehen (durch Streckuebungen, Schienen fuer die Nacht). Ist die Krankheit dennoch fortgeschritten, bleiben nur noch chirurgische Massnahmen:

a) minimalinvasiv durch Spritzentherapie mittels eines Enzyms (Xiapex): dieses wird in den Narbenstrang eingespritzt, dabei loest sich dieser auf und kann unterbrochen werden

b) offenes chirurgisches Verfahren, welches den verkuerzten Narbenstrang entfernt (wird angewandt sofern die Indikationen fuer Xiapex nicht mehr gegeben sind)

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